„Für die Inbetriebnahmen
der Messtechnik lassen wir
die Profis ran“.

Die VTS (Verfahrenstechnik Schweitzer GmbH) in Neu-Anspach bietet mit einem Team von elf Mitarbeitern Lösungen auf dem Gebiet der Maschinen- und Verfahrenstechnik. Bei der Inbetriebnahme der eingesetzten Messtechnik vertraut das mittelständische Unternehmen auf das Know-how von Endress+Hauser. Thomas Kaufmann, Marketing Manager Services, sprach mit Joachim Barth, Geschäftsführer der VTS über die langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Silo für Klärschlammgranulat mit Schneckenaustrag
in ATEX II. Die Inbetriebnahme der Messtechnik
übernahmen die Servicetechniker
von Endress+Hauser
"Schuster bleib bei deinen Leisten"


Joachim Barth, Geschäftsführer
der VTS GmbH

Thomas Kaufmann: Herr Barth, können Sie uns zunächst etwas über das Unternehmen VTS erzählen?

Joachim Barth: Die VTS Verfahrenstechnik Schweitzer GmbH konstruiert, liefert und montiert maschinentechnische Einrichtungen sowie Silos für Schlämme, Kreide und Kalk schwerpunktmäßig für den Abwassersektor. Ein weiterer Fokus liegt im Bereich der Fördertechnik für entwässerte Schlämme und Rechengut sowie in der Zerkleinerungstechnologie. 

Thomas Kaufmann: Seit wann besteht die Zusammenarbeit mit Endress+Hauser?

Joachim Barth: Das Unternehmen VTS wurde im Jahr 1984 gegründet. Im Prinzip beliefert uns Endress+Hauser seit diesem Jahr mit Messtechnik. Die Zusammenarbeit gestaltete sich von Anfang an partnerschaftlich.

Thomas Kaufmann: In welchen Anwendungen wird die Messtechnik von Endress+Hauser vornehmlich eingesetzt?

Joachim Barth: Da gibt es zum einen eine Vielzahl von Füllstandmessungen in Silos für Klärschlamm und Klärschlammgranulat, hier verwenden wir auch oft Füllstandgrenzschalter. Eine weitere typische Anwendung liegt beim Einsatz von Durchflussmesstechnik vor oder nach unseren Störstoffzerkleinerern.

Thomas Kaufmann: Herr Barth, Ihr Unternehmen konstruiert, liefert und montiert nicht nur Geräte, sondern bietet auch eine breite Palette an Dienstleistungen nach Ihrer Firmenphilosophie "Service aus einer Hand" an. Trotzdem lassen Sie bei technisch komplexeren Anwendungen, wie z. B. einer Radarfüllstandmessung für ein Silo, die Inbetriebnahme der Messtechnik durch den Service von Endress+Hauser durchführen. Welche Gründe gibt es dafür? 

Joachim Barth: Da gilt für uns das Motto: "Schuster bleib bei deinen Leisten". Unsere Kernkompetenz liegt im Anlagen- und Maschinenbau. Wir stecken nicht bis ins kleinste Detail in der Messgerätetechnik und es lohnt sich in der Regel nicht, unsere eigenen Mitarbeiter auf die verschiedenen Messgeräte zu schulen. Hier vertrauen wir auf die Herstellerkompetenz von Endress+Hauser und lassen die Inbetriebnahmen von deren Servicetechnikern durchführen. Unsere Mitarbeiter vor Ort haben zuvor die Montage der Messgeräte erledigt und koordinieren dann alles auf der Baustelle.

Thomas Kaufmann: Wie hat aus Ihrer Sicht die Serviceabwicklung von der Anfrage der Inbetriebnahme bis zur Durchführung vor Ort funktioniert?

Joachim Barth: Die Inbetriebnahme der Messtechnik ist oft bereits in der Ausschreibung mit enthalten. Wir forden dann im Auftragsfall einen Servicetechniker direkt beim Kundendienst in der Vertriebszentrale in Weil am Rhein an. Da wir die Inbetriebnahmetermine langfristig planen, melden wir uns dann zwei Wochen vor dem Inbetriebnahmetermin und Endress+Hauser plant den Techniker dann für diesen Tag ein. Dies hat bisher immer prima funktioniert. Wir werden daher auch in Zukunft den Inbetriebnahmeservice in Anspruch nehmen.

 Thomas Kaufmann: Herr Barth, wir danken Ihnen für das Gespräch.